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  • Happy End? Netflix läuft wieder ruckelfrei

Happy End? Netflix läuft wieder ruckelfrei

von Expert MichaelB ‎21-03-2016 13:05 - bearbeitet ‎22-03-2016 15:36

201602_sc_netflix.jpg

Bild:  Matthew Keys

 

 

Das neuste Vorweg: Episode #5: 22. März – Netflix läuft störungsfrei

Nachdem von Netflix zeitweise kaum noch Datenpakete die Kunden von Swisscom erreichten, fanden die Techniker von Swisscom und Netflix gemeinsam eine provisorische Lösung. Sie stellt sicher, dass Netflix in den nächsten Wochen wieder in gewohnter Qualität zu sehen ist – und gibt beiden Parteien die Möglichkeit, in Ruhe eine definitive Lösung zu erarbeiten.

 

Was bisher geschah:
Was noch eben umwerfend aussah, versinkt plötzlich hinter einem trüben Schleier, um einige Sekunden später wieder in brillanter HD-, manchmal gar UHD-Qualität zu erstrahlen. Kunden von Netflix ist dieses Problem vermutlich bestens bekannt. Denn seit Sommer 2015 kommt es auf dem weltweit grössten Pay-Streaming-Anbieter immer wieder zu kurzzeitigen Problemen. Doch wieso?


Laut Netflix habe man bei mehreren grossen Schweizer Providern einen Einbruch bei der Übertragungsgeschwindigkeit festgestellt – auch bei Swisscom.


Das stimmt.


Doch die Gründe dafür liegen tiefer und sind beinahe so spannend, wie eine der immer wieder überraschend guten Netflix-Eigenproduktionen.

Episode #1: Frühherbst 2014 – Netflix startet mit gut ausgebauter Auffahrt

Der Schweizer Start von Netflix verläuft zumindest technisch gesehen überraschend gut. Die gemessene Qualität sei hervorragend, viel besser als in anderen Ländern, jubelt Netflix selbst bei den ersten Publikationen seiner regelmässigen Performance-Reportings. Dieser Erfolg hat Netflix auch sich selbst zu verdanken: Denn Netflix führt sein Signal über einen renommierten Partner zu: die Deutsche Telekom. Dieses Unternehmen verfügt über direktes Peering und damit über gut ausgebaute Kapazitäten mit Swisscom – also eine direkte Auffahrt auf die Schweizer Datenautobahn und kann deshalb die Datenpakte in voller Geschwindigkeit, ohne Stau und Kollisionen auf die vielbefahrene, aber gut ausgebaute Datenautobahn von Swisscom einfädeln.

Episode #2: Herbst 2015 – der überraschende Wechsel auf die Landstrasse
Trotzdem beginnt Netflix im August 2015 seine Partner schrittweise zu wechseln. Bei Swisscom stellt man plötzlich fest: Über die Auffahrt der deutschen Telekom treffen kaum noch Pakete von Netflix ein. Denn die nehmen nun einen anderen Weg über eine Zwischenstation; zuerst über die Anbieter „Level 3“ und „Cogent“, die die Daten dann über die Deutsche Telekom im Transit zu Swisscom führen. Ausgerechnet Cogent verfügt seit Anfang 2015 über kein direktes Peering mehr mit Swisscom und ist zudem branchenintern bekannt für überbuchte Kapazitäten. Es ist somit, als würde die Zufahrt zur Autobahn plötzlich über einen Landweg erfolgen, auf dem die Pakete immer wieder ins Stocken kommen.
Schliesslich versiegt der Datenverkehr von Netflix über die Deutsche Telekom ganz. Ab hier häufen sich auch die Meldungen unzufriedener Kunden. Dabei geht Netflix in die Offensive: Man könne Swisscom ein Peering oder auch spezielle Caching-Server zur Verfügung stellen – das „Signal“ also näher an den Kunden bringen. In der Tat würde das Abhilfe schaffen. Nur: Netflix stellt zwar die Server kostenlos zur Verfügung, ist aber nicht bereit für die Integration und Wartung – das sogenannten „Housing“ – etwas zu bezahlen.

Episode #3: Anfang 2016 – Problem und vorläufige Lösung
Natürlich spielen noch andere Faktoren mit. Da ist zum Beispiel eine Policy der Swisscom, die sogenannte „2:1-Regel“ [1]. Sie besagt, dass Anbieter, die weniger als doppelt so viel Traffic im Download wie im Upload generieren, auf der Datenbahn auch nicht ohne Weiteres überholen dürfen ohne ein Entgelt zu entrichten. Davon ist auch Netflix betroffen, das weder für ein Peering noch den Betrieb von Caching-Servern bereit ist zu zahlen. Als erste Sofortmassnahme erreichte Swisscom kurzfristig, dass der eingehende Netflix-Datenverkehr einen anderen Weg nahm. Und so entspannte sich das Problem. Bis zu einer überraschenden Wendung.

 

Episode #4: März 2016 – Netflix nimmt Störungen bewusst in Kauf

Denn Mitte März verschlechtert sich die Situation wieder. Netflix verringert die Kapazität auf der Landstrasse nochmals massiv und hebelt damit alle von Swisscom getroffenen Massnahmen bewusst aus. Sie nehmen damit in Kauf, dass sich die eigenen Datenpakete stauen und nicht genügend schnell auf die Datenautobahn auffahren können. Über die Gründe für diese ungewöhnlichen Massnahmen kann man nur spekulieren – schlussendlich schaden sie aber ihren eigenen Kunden. Swisscom hat nun den direkten Kontakt zu Netflix intensiviert, um mit dem Anbieter eine gemeinsame Lösung zu finden. Darum: Fortsetzung folgt.

 

[1] am 22.3. 13.45 Uhr ergänzt:

Das ist ein international übliches Verhältnis. Die Interkonnektion ist grundsätzlich entgeltpflichtig. Swisscom verzichtet indessen auf die Verrechnung, sofern sie selber in ähnlich grossem Ausmass Daten ins Netz des Interkonnektionspartners schickt und zusätzliche Kriterien erfüllt sind. Swisscom ist bereit, ein Verhältnis von 2 zu 1 zu ihren Ungunsten zu akzeptieren, d.h. bis zu diesem Verhältnis auf die Verrechnung eines Entgelts für den Datenverkehr zu verzichten. Die Anforderungen sind im internationalen Vergleich sehr ähnlich (Telefonica 1:3; France Télécom 1:2.5). Bei grösseren Asymmetrien im Datenverkehr werden indes Entgelte fällig. Diese Verträge beruhen selbstverständlich auf Gegenseitigkeit, d.h. Swisscom leistet ein Entgelt, wenn sie mehr als doppelt so viele Daten ins Netz des Peering-Partners schickt wie dieser Partner ins Netz von Swisscom.

Kommentare
von Expert Silver RoFr
‎21-03-2016 13:56 - bearbeitet ‎21-03-2016 14:05

Warum wirft Swisscom diese gegen jegliche Netzneutralität verstossende Peering-Policy die das doppelte Bezahlen von Traffic verlangt, nicht über Board?

 

Oder um in eurer Sprache zu sprechen:

Wir Kunden zahlen euch, damit ihr euer Netz an möglichst viele Autobahnanschlüsse anschliesst. Ihr baut jetzt mit unserem Geld diese Anschlüsse, baut aber auch noch eine Barriere an jeden grossen Anschluss und erwartet, dass der von uns bestellte Kurier bei der Ausfahrt eine Gebühr hinterlegt um die bereits bezahlte Autobahnausfahrt passieren zu dürfen.

 

Ein direktes Peering ist für die Swisscom Kostenneutral und mit einem Schwung wären die Probleme weg.

Warum gewichtet die Swisscom ihre eigene Peering-Policy höher als die Kundenzufriedenheit?

 

Und so nebenbei (wenngleich Cache-Server nicht zwingend sind): Wieviele Kundenabgänge könnt ihr verkraften, bis die Kosten für ein Server-Housing erreicht wären?

von Mentor Tux0ne
am ‎21-03-2016 13:57

Kein Techie auf der Welt kann diese Ansicht ernst nehmen.

 

 

 

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von Contributor ursmunger
am ‎21-03-2016 14:07

Ist sicher interessant, die Seite von Swisscom zu diesem Thema zu erfahren.

 

Als - erst seit ca. einer Woche - betroffenem Kunde fallen mir spontan ein paar Punkte ein:

 

- Mir als Kunde sollte es egal sein können, wo das Problem liegt. Ich bezahle einen saftigen Betrag für mein VIVO M. Der Dienstleister ist Swisscom, und dieser muss dafür sorgen, dass ein ungetrübtes Internet-Erlebnis, egal welcher Dienst beansprucht wird, garantiert wird. Insbesondere bei einem 'premium'-Provider, welcher auch entsprechende Tarife verrechnet.

- Sollte das Problem anhalten und gleichzeitig bei den Konkurrenz-Providern Netflix problemlos funktionieren (wie das momentan der Fall ist) werde ich persönlich mittelfristig einen Providerwechsel vornehmen.

- In der Aktuellen Situation zwingt mich Swisscom sozusagen, die betroffenen Serien und Filme via andere Wege zu beziehen. Das kann für mich aber keine langfristige Lösung sein.

- In Zeiten von zunehmendem Streaming ist evtl. auch die 2:1-Regel für's Peering nicht mehr zeitgemäss.

- Zu Netflix gibt es momentan keine Alternative, zu Swisscom schon.

- Swisscom muss die nötigen Kosten auf sich nehmen, um den Internet-Service bestmöglichst zu offerieren. Die Kosten für's Housing der Netflix-Server sind garantiert langfristig kleiner, als die reduzierten Einnahmen durch Kundenverluste. Durch diese Lösung würden alle gewinnen.

Kurz, ich hoffe, Ihr bringt das sehr schnell (Ostern steht bevor.....) auf die Reihe, sonst werden mit Sicherheit etliche Kunden zur Konkurrenz wechseln.

 

Urs

von Expert fiergna
‎21-03-2016 14:20 - bearbeitet ‎21-03-2016 14:21

Wow, das ist bei eurer heutigen Besprechung zum Netflix debakel vom vergangenen Wochenende und letzten zwei Monaten rausgekommen, eine lausige Zusammenfassung der bereits bekannten Informationen. 

 

Ich erwarte Lösungen, Peering und zwar sofort. Wenn eure 2:1 Ratio im Weg steht, dann gehört diese abgeschaft! Ansonsten seit ihr einen Kunden mehr los.

von Expert Gold andiroid
‎21-03-2016 14:21 - bearbeitet ‎21-03-2016 14:24

MichaelB schrieb:

Episode #3: Anfang 2016 – Problem und vorläufige Lösung
Natürlich spielen noch andere Faktoren mit. Da ist zum Beispiel eine Policy der Swisscom, die sogenannte „2:1-Regel“. Sie besagt, dass Anbieter, die weniger als doppelt so viel Traffic im Download wie im Upload generieren, auf der Datenbahn auch nicht ohne Weiteres überholen dürfen ohne ein Entgelt zu entrichten.

 


2:1 Regel? Hier startet die Grundsatz-Diskussion um die Netz-Neutralität! "Mein" Provider sollte doch alles menschenmögliche unternehmen, damit ich einen bezahlten Service in akzeptabler Qualität zu liefern!? Wenn ich 20Mbit/s bezahle, dann erwarte ich dass die Bandbreite für SwisscomTV wie auch für Netflix oder Youtube zur Verfügung stehen. Wenn ihr das nicht liefern könnt aufgrund von irgendwelchen selbst auferlegten Reglen, dann gehört die Regel abgeschafft. Das grosskotzige Verhalten, welches da gerade passiert ist lächerlich und nicht zielführend.


MichaelB schrieb:

Episode #4: März 2016 – Netflix nimmt Störungen bewusst in Kauf

Über die Gründe für diese ungewöhnlichen Massnahmen kann man nur spekulieren – schlussendlich schaden sie aber ihren eigenen Kunden.


Gemäss Swisscom-Forum sind die Verhandlungen auf Management Ebene im Gange. Die Spekulation beginnt also auf "euren" Gängen. Auf "euren" Teppich-Etagen. Auf Kosten von uns Kunden! Liebe Swisscom: Denk bitte daran, dass ihr beide (Netflix und Swisscom) euren Kunden schadet. Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass eure Konkurrenten das selbe Problem mitlerweile gelöst haben.

von Contributor duesenberg
am ‎21-03-2016 14:30

Ich zahle gutes Geld für ein Produkt was nicht tut was es soll. Es reicht nicht sich Premium auf die Fahne zu schreiben und dann aber nicht zu liefern. Ein Blog als Erklärung? Im Supportcenter aber "Keine Störungen" deklarieren, auf der FB-Seite nicht zu reagieren, Twitter-Support-Anfragen nicht zu beantworten. Das ist alles andere als Premium-Service. Kommuniziert offen, zeigt, dass ihr Lösungen sucht und löst auch die Probleme.

von Visitor gsagt
am ‎21-03-2016 14:43

Das kann jetzt aber nicht wirkich euer Ernst sein? Ich weiss jetzt ganz genau, weshalb ich nicht mehr Swisscom Internet habe.

 

  1. Euer Kodex zum offenen Internet ist ein Witz. Das hat mit Netzneutralität gar nichts zu tun.
  2. Macht ihr als Swisscom genau das, was man mit Netzneutralität verhindern möchte; dass jemand doppelt bezahlt. SC-Kunden bezahlen, damit ihr die Bandbreite zur Verfügung stellt und wo notwendig das Netz ausbaut. Dazu zahlen sie. Und nicht, damit ihr schnelles Internet verkaufen könnt, um die Content-Provider anschliessend zur Kasse zu bitten. Lachhaft!
  3. Es gibt ganz einfache Lösungen, um Netflix für Swisscomkunden wieder in guter Qualität zu liefern. Ihr müsstet ja sogar nur die Stromkosten bezahlen. Also macht euch nicht lächerlich und tut etwas für eure Kunden. Einfach nur zum Haareausreissen.

Hört auf mit euren billigen Ausreden, wenn es euch nur um die Kohle geht. Ihr tritt die Grundprizipien des Internets mit Füssen. Der Staat sollte euch schleunigst privatisieren.

von Mentor Tux0ne
am ‎21-03-2016 14:46
Zumindest eine Absplittung in die vielgenannte Kabel und Schacht AG.
Ansonsten schaue ich bin meine äußerst zuverlässige Glaskugel und sehe eine 2te Alpiq!
von Visitor Silver transswiss1999
‎21-03-2016 14:47 - bearbeitet ‎21-03-2016 14:47

Der Kunde steht hier voll im Zentrum ...Smiley (traurig) Hauptsache die Anderen sind schuld. Wenn ich Netflix kucke, möchte ich nicht das Ührchen auf dem Bildschirm sehen, sondern die Sendung in einer ansprechenden Qualität und nicht auf VHS Niveau.

Als langjähriger Swisscomkunde überlege ich mir ernsthaft, zur Konkurrenz zu wechseln. Ich warte den Osterhasen noch ab, wenn sich dann die Qualität nicht verbessert hat, bin ich weg.

von Expert Silver sirupflex
‎21-03-2016 15:01 - bearbeitet ‎21-03-2016 15:14

Was genau will uns der Dichter MichaelB mit seinen Gedanken eigentlich mitteilen? Ich entnehme aus seinem Text:

  • Wenn man der Swisscom als Internet Dienstleister Daten liefern möchte, dann muss man das über Transit-Provider machen, welche von der Swisscom gewünscht und als "renommiert" angesehen werden.
    Kommentar: Das ist absolut lächerlich und widerspricht der grundsätzlichen Architektur des Internets. Das bedeutet natürlich auch, dass man weltweit die anderen 1000en von lokalen ISPs wie die Swisscom auch zuerst befragen muss, welches ihr bevorzugter Transit-Provider ist und sich gnädigerweise danach richten. Das kann ja wohl nicht ernst gemeint sein! Das zeigt die masslose Arroganz und Selbstüberschätzung der Swisscom

  • Swisscom wäre offenbar bereit, Netflix Cache Server anzunehmen aber besteht darauf, dass auch "Integration" (d.h. ein Kabel anschliessen) und "Housing" (d.h. Rackspace, Strom und Kühlung) von Netflix bezahlt werden. Ich schätze diese Kosten für die Netflix Server auf grob 100CHF/Monat. Das bedeutet, die Swisscom lässt alle ihre zahlenden Kunden hängen, weil sie nicht bereit ist, etwa 100CHF/Monat in das Wohl ihrer eigenen Kunden zu investieren. Gleichzeitig könnte sie so ihre Peerings massiv entlasten, was auch im Interesse der Swisscom sein sollte. Ach nein, ich vergass ja die weltweit bekanntermassen als "aggressiv" beurteilte 2:1 Policy der Swisscom (siehe nächster Punkt).
    Kommentar: Wow, war mir nicht bewusst, dass ich der Swisscom so wenig wert bin

  • Die 2:1 Policy ist offenbar wichtiger als das zur Verfügungstellen eines funktionierenden Internet Services für die eigenen zahlenden Kunden. Beim Lesen des Texts von MichaelB bekommt man ja fast das Gefühl, diese 2:1 Policy ganz normal sei. Nein, ist sie definitiv nicht und kaum ein anderer Provider weltweit unterhält so eine aggressive, im Prinzip diskriminierende Peering Policy. Die Geldgier der Swisscom, auch hier den vielgescholtenen "Doppelten Markt" zu erzwingen, hat offensichtlich höhere Priorität als das Wohl der eigenen zahlenden Kunden.
    Kommentar: Nun ja, dann soll mir die Swisscom doch mal die Bedeutung von "Internet Service Provider" (ISP) erklären. Dass ich der Swisscom als Kunde offenbar nichts wert bin, haben wir ja bereits erfahren.

Ich verstehe nicht, weshalb die Swisscom nicht begreift, dass sie es mit solchen Postings und Aussagen nur noch schlimmer macht. Die Fakten sind belegt und öffentlich einsehbar. Da hilft es nicht, sich ein eigenes Luftschloss aufzubauen und Dinge schönzureden.

 

Das ultimative Faktum ist nun mal: Für alle grossen ISPs in der Schweiz funktioniert Netflix problemlos. Alle grossen CH ISPs haben sich mit Netflix geeinigt. Nur ganz alleine bei der Swisscom klappt der Service nicht. Da ist es doch nur noch peinlich, wenn man alleine und verlassen mit seiner Bulldogge in der Wüste steht und immer noch behauptet, ein anderer habe Schuld an dem am Boden liegenden frischen Hunde-Häufchen.

 

Liebe Swisscom, ich fürchte ihr werdet an dem Desaster noch jahrelang zu beissen haben, denn euren Ruf habt ihr nun massiv geschädigt. Ich erinnere nur an die Cablecom, welche vor etwa 8 Jahren ihre Kunden vernachlässigt hat und noch heute darunter leidet. Denn die Cablecom/UPC bietet mittlerweile keinen schlechteren Service und Kundenservice als die Swisscom, aber das Vorurteil und der schlechte Ruf ist auch nach 8 Jahren immer noch da. Die Swisscom läuft nun Gefahr, dasselbe Schicksal zu ereilen. Man schädigt nun den eigenen Ruf, das wertvollste, was ein Premium Dienstleister mit Premium Preisen hat, nur wegen ein bisschen Geld pro Monat. Gleichzeitig trägt man das rücksichtslos auf dem Buckel der eigenen Kunden aus. Was soll man da noch sagen. Da kann man nur noch wechseln.

 

von Visitor gsagt
am ‎21-03-2016 15:04

@sirupflex Sogar wenn die Kosten noch 1'000 Franken pro Monat wären, wäre das ein lächerlich kleiner Betrag. Gerade beim Preis der Internetangebote.

von Expert Gold eremit
am ‎21-03-2016 15:14
"schaden sie ihren eigenen Kunden"? Das ist ja wohl lächerlich. Netflix würde ihren Kunden schaden, wenn sie Geld an Swisscom zahlen würde! Warum sollen auch Netflix-Kunden von anderen Providern das mitfinanzieren, was eigentlich in der Verantwortung von Swisscom liegt? Alle Provider haben schon lange eine Lösung gefunden, nur die träge Swisscom schleppt sich von Ausrede zu Ausrede. Da fällt mir das Bild von den drei Affen ein: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
von Expert Silver sirupflex
am ‎21-03-2016 15:19

PS: Cogent und Level3, die zu den grössten Internet Transit-Providern weltweit gehören, als "Landweg" zu bezeichnen, ist ja schon extrem surreal. Fast noch lustiger ist es, die Deutsche Telekom, die ebenfalls bekannt ist für extrem aggressive und diskriminierende Peering Policies, als "Autobahn" zu bezeichnen. Aber es ist eigentlich nicht verwunderlich, dass sich die Swisscom und die Deutsche Telekom so gut verstehen.

von Contributor typh
am ‎21-03-2016 15:24

 


MichaelB schrieb:
In der Tat würde das Abhilfe schaffen. Nur: Netflix stellt zwar die Server kostenlos zur Verfügung, ist aber nicht bereit für die Integration und Wartung – das sogenannten „Housing“ – etwas zu bezahlen.

Für die grösse einer Swisscom ist das doch lachhaft? Von einem kleinen Provider würde ich die Aussage noch vestehen, aber dort hört man nichts.

 

Es mag bestimmt verschiedene Einflüsse haben, aber für mich als Kunde zählt auch folgende Tatsache:
Netflix mit Swisscom --> Zurzeit nicht brauchbar

Netflix mit einem anderen Provider --> Funktioniert einwandfrei

von Contributor Silver ralwet
am ‎21-03-2016 15:30

Um Himmels Willen. Hat die Swisscom jetzt tatsächlich dieses Statement losgelassen? Da bleibt einem als langjähriger Swisscom-Kunde nur noch ungläubiges Kopfschütteln.

Plan B (Kündigung) rückt immer näher.

von Visitor michelrahm
am ‎21-03-2016 15:47

Egal welche Zahlen hier durch die Foren geistern: Ob CHF 100, 1'000 oder 10'000... wenn 10 Kunden mit Vivo M deswegen ihr Abo kündigen würden, dann wäre bereits ein cash-in Verlust in Höhe von 10k p.a. bei Swisscom realisiert.

Das ist eine Farce, nichts anderes.

 

Ich bezahle Abogebühren an Netflix, und gleichzeitig eine noch deutlich höhere Abogebühr an Swisscom. Ich erwarte dass "das Internet" bei mir funktioniert. Egal welche Seite. Das ist bestenfalls Zensur, schlimmstenfalls das Ausnützen der eigenen Marktmacht zur Attraktivitätssteigerung eigener Angebote.

 

Liebe Swisscom, ich - und tausende andere - sind seit Jahren zufriedene Kunden. Sind solche Hahnenkämpfe es wirklich wert, Marktanteile, Kunden und Einnahmen zu verlieren, die die Höhe des offenbar vorliegenden Problems wertmässig ums dutzendfache übersteigen?

von Contributor gmcadosch
am ‎21-03-2016 16:38

Dieses Statement ist als Kunde nicht hilfreich, weil Netflix bei allen anderen Providern in guter Qualität zur Verfügung steht. Ich bezahle ein Netflix-Abo und kann es nicht mehr nutzen! Muss man wirklich zu einem anderen Provider wechseln?

von Contributor ischenda
am ‎21-03-2016 16:43

Mir reichts langsam. Man hat nur Theater mit der Swisscom. Fernsehen ist manchmal stundenlang nicht oder nur eingeschränkt möglich. Und jetzt seit Monaten kommt Netflix nur noch in schlechter Qualität und seit ein paar Tagen gar nicht mehr. Gehts noch? Mir ist egal warums nicht geht, Fakt ist, bei anderen gehts, dann will ich auch, schliesslich bin ich zahlende Kundin! Ränkeleien und Machtspielchen und erfundene 2:1-Regeln? Aufhören und liefern wofür bezahlt wird Swisscom! Kann ja nicht so schwer sein. Und Netflix schadet den Kunden? Ihr schadet uns.

von Contributor kusito
‎21-03-2016 16:46 - bearbeitet ‎21-03-2016 16:52

Eine einfache Frage Swisscom: Warum können es die anderen Provider und nur die Swisscom nicht? Schreibe ich halt die Kündigung und wechsle zu einem Provider der mich als Kunde ernst nimmt und nicht Märchentante spielt wie ihr oben. Wo ist sie nur die Swisscom welche sich einemal Service-Champion nannte?

 

Als Kunde will ich mich nicht um solche Probleme kümmern. Ausser Netflix hätte mit allen Andern auch ein Problem. Aber hier hat momentan nur die Swisscom Probleme mit Netflix. Los, Problem lösen für das kriegt ihr monatlich meine Gebühren. Bei Coop oder Migros muss ich mich auch nicht mit dem Hersteller auseinandersetzen. 

 

Noch was: Ich erwarte von meinem Provider absolute Netzneutralität!

 

Unbenannt.PNG

von Contributor skFR
am ‎21-03-2016 17:12
Warum gibt es diese 2:1 Regel? Ich bezahle als Kunde die Swisscom, damit die dafür sorgt, dass der von mir generierte Traffic bei mir ankommt. Schon mit Youtube gab es in der Vergangenheit Probleme, nun mit Netflix. Alle anderen Anbieter schaffen es ja auch. Denkt Swisscom nicht auch, dass sie Kunden verlieren wird mit solch einer Strategie? Ich meine wozu soll ich denn noch mehr bezahlen, wenn ich kein rundum sorglos Paket kriege, weill sich die Swisscom den von mir generierten Traffic auch noch zusätzlich von Netflix vergolden lassen will... Die Swisscom ekelt mich gerade so fest an, wie die Sunrise, bei der ich auch gerne gekündigt habe, wegen ihrem kundenfeindlichen verhalten Smiley (traurig) ich bin entteuscht.
von Visitor Pummeleinhorn
am ‎21-03-2016 17:15

Also ich werde nun auch noch bis nach Ostern warten und wenn es nicht besser wird, wird gewechselt. Ich muss dann zwar zuerst 2500 CHF für die Erschliessung meines Hauses mit Cabelcom ausgeben, aber wenn ich dafür dann 10x mehr Bandbreite als jetzt habe (aktuell mit Swisscom 33 mbit/s) und Netflix sauber läuft, dann ist es mir das Geld wert.

 

 

von VIP Silver doom2
am ‎21-03-2016 17:20
Cogent ist übrigens bereit zu belegen dass sie keine Landstrasse sind: http://webpaper.nzz.ch/2016/02/21/wirtschaft/NWRWJ/us-internetanbieter-kritisiert-swisscom-und-upc-h...
Das man das in der Swisscom Geschichtsschreibung bewusst ignoriert ist ja klar Smiley (zwinkernd)
von VIP Silver doom2
am ‎21-03-2016 17:23
@Pummeleinhorn: du brauchst nicht extra ein UPC Anschluss zu machen. Alle anderen DSL Anbieter (z.B. Green, Sunrise, Init7) kommen über dieselbe Telefonleitung. Auch mit FTTH gibts meist Alternativen. Allen denen ist gemeinsam dass man Netflix ohne Probleme bekommt.
von Contributor JasonBond
am ‎21-03-2016 17:26

Bei allen anderen Anbieter läuft Netflix problemlos.

Das ganze ist ganz einfach. Sollte Netflix bis Ostern nicht wieder einwandfrei laufen, werde ich den Anbieter wechseln. Ich bezahle nicht 128.- im Monat um die hausgemachten Probleme der Swisscom auszubaden.

von Visitor Pummeleinhorn
am ‎21-03-2016 18:01

@doom2 Danke für den Hinweis. Aber das ist ein weiteres Problem, die Nutzen die gleiche veraltete und mit Grünspan belegten Kupferleitungen wie die Swisscom. Wenn ich da den Verfügbarkeitscheck mache, dann kommen die nur auf die 33Mbit/s.

Bei mir hat UPC nun in der gleichen Strasse einen Wohnblock erschlossen und wenn ich den Verfügbarkeitscheck mache, dann haben die bis Internet500 verfügbar.

Gehe ich richtig in der Annahme, dass die andere Leitungen nutzen oder?

 

 

von Expert Silver heuby
am ‎21-03-2016 18:31

Ich habe kein Netflix-Abo. Von daher betrifft mich das Theater also nicht.

Trotzdem, wenn es früher mit der Einspeisung über die Telekom so gut funktioniert hat, weshalb hat dann Netflix den Weg der Einspeisung geändert? Doch nicht etwa aufgrund von Gewinnoptimierung?

Schlussendlich ist der Kunde der Dumme.

Sicher verdienen sowohl die Swisscom als auch Netflix recht gut!

von VIP Silver doom2
am ‎21-03-2016 18:56
@Pummeleinhorn: korrekt, UPC verwendet eigene Kabel.
von Expert Silver sirupflex
am ‎21-03-2016 18:57
@heuby:
Weil Netflix solche Entscheidungen auf globaler Ebene treffen muss. Diese Einspeisung ist nicht einfach nur für die kleine, unbedeutende Swisscom, dies gilt für hunderte resp. tausende von ISPs in über 190 Ländern weltweit. Aber nur die Swisscom glaubt als einziger ISP weltweit, dass sie bestimmen könne, wo und wie einer der grössten globalen Service Provider weltweit (d.h. Netflix) gefälligst seinen Traffic einzuspeisen hat. Das ist komplett realitätsfremd, widerspricht vollständig dem Funktionsprinzip des globalen Internets, und bezeugt, dass die Swisscom selbstgefällig und überheblich in ihrem kleinen Biotop sitzt und noch immer nichts gelernt hat. Und für alle anderen ISPs weltweit und in der Schweiz scheint die Netflix Einspeisung und somit der Netflix Service problemlos zu funktionieren. So schlecht kann die Entscheidung von Netflix also nicht gewesen sein, auch wenn uns das die Swisscom verkrampft glauben machen möchte.
von Visitor michelrahm
am ‎21-03-2016 19:50
Noch als Nachtrag zum letzten Post - und was die Angelegenheit noch deutlich unglaublicher macht - über 3G mit Handy funktioniert Netflix bei mir noch immer problemlos. Einerseits erfreulich, andererseits frage ich mich, was die Damen und Herren von Mobile anders - und in diesem Fall besser - machen. DAS wäre doch einmal ein internes Meeting wert.
von Visitor Baumi2
am ‎21-03-2016 20:15

Wenn Swisscom nicht bald etwas unternimmt das man auch Netflix gut und ohne Probleme sehen kann werde ich Swisscom TV Kündigen und einen andern Anbieter nehmen es gibt viele wo es gut läuft,Swisscom macht das nur weil Sie ihre Videoangebot Play an Die Kunden Vermieten will für 12.90,schade Ich bin eigentlich sonst zufrieden mit Swisscom nur wenn Sie so verfahren werde ich Schritte Einleiten denn Swisscom muss wissen es ist jedem selber überlassen was er bei wem will ob es Netflix oder sonstwas ist,sie poikotieren ja auch nicht die Linie von Salt oder andere und die sind auch im Netz von Swisscom, traurig das Swisscom so was nötig hat.

von Visitor flurinello77
am ‎21-03-2016 21:40

Liebe Swisscom, vergesst nicht den Hauptzweck unseres gemeinsamen Weges... zufriedene Kunden... Wenn ihr alle vergrault habt, braucht ihr Euer 2:1 Ratio auch nicht mehr.

von Contributor Danialo
am ‎21-03-2016 21:58

Swisscom, ich hoffe diese lächerliche Zusammenfassung soll nicht ein offizielles Statement darstellen. Aber schön das man Kundenverlust in kauf nimmt um antiquierte Regeln wie die 2:1 Ratio beizubehalten. Auch wenn ich und wohl viele andere Kunden nicht verstehen wieso wir euch noch mal indirekt über Netflix bezahlen sollen. Ich bezahle EUCH für 20Mbit/s nicht für die Tröpfchen die gerade von Netflix ankommen.

von Contributor kg
am ‎21-03-2016 22:44

Ich habe fibre 1000mb/s und bezahle dafür. Wenn nicht innerhalb von ein paar Tagen mein Netflix wieder optimal funktioniert (dafür habe ich ja den Anschluss) werde ich nicht nur mein Internet-Abo wechseln, sondern auch Telefon und TV (das ich ja seit Netflix eigentlich nicht mehr brauche.) Ich habe mit dem Netflx-Chat verhandelt, und das Problem liegt bei Swiscom. Also, sagen wir mal eine Woche.

 

Kurt

von Contributor kg
am ‎21-03-2016 22:50

und warum funktioniert Netflix besser mit meinem iMac Retina als mit Apple TV und iPad Pro? Eigentlich will ich's ja auf dem Apple TV 4 benützen...

 

LG

 

Kurt

von Visitor marcolino1977
am ‎22-03-2016 0:13
ich musste soeben meine netflix sendung über mein mobiltelefon (swisscom) zu ende sehen... offenbar scheint es für mobile daten keine 2:1 massnahme zur drosselung zu geben... ich hab so einen hals!
von Contributor JasonBond
‎22-03-2016 8:22 - bearbeitet ‎22-03-2016 8:22

Die Medien werden jetzt hellhörig zum Glück. Das wird Druck machen.

Die Swisscom schiebt jede Schuld von sich, was angesichts der Tatsache, dass alle anderen Anbieter problemlos Netflix Daten liefern, eine Verhöhnung der Kunden ist.

 

Seit bald einer Woche kein Netflix. Nicht akzeptabel. Der Vertrauensverlust gegenüber Swisscom ist riesig.

Es wundert mich, dass Swisscom nicht begreift, dass sie gerade in grossem Ausmass Kunden sehr verärgert.

von Contributor Mandarb
am ‎22-03-2016 10:26

Ich musss wohl mal kucken ab wann ich kündigen kann. Und mal nachfragen, wann Init7 bei mir vefügbar ist.

Dumm, dass Swisscom versucht US-Provider Spielchen zu spielen, dabei aber vergisst, dass sie im Gegensatz zu den US-Providern vielfach nicht der einzige ISP ist, der an einem bestimmten Ort zur Verfügung steht.

 

Lustig ist auch, dass für 2 Tage das wechseln des DNS-Servers auf den Public Google DNS-Server Abhilfe schaffte und alles wieder wunderbar ging. Sieht aus, als hätte die Swisscom gemerkt, dass plötzllich Netflix traffic über einen anderen Knoten eingespeist wurde, und diesen auch dicht gemacht.

 

Wie meine Vorredner: ich bezahle nicht die Swisscom über Abogebühren, und dann noch ein zweites Mal über meine Netflix Gebühren.

von VIP Gold PowerMac
am ‎22-03-2016 12:44

@MichaelB: Du schreibst: "[...] die sogenannte „2:1-Regel“. Sie besagt, dass Anbieter, die weniger als doppelt so viel Traffic im Download wie im Upload generieren [...]".

Aus Sicht von Swisscom und deren Kunden liefert Netflix todsicher deutlich mehr als doppelt so viel Downloadtraffic, als dass in Uploadrichtung zu denen übertragen wird. Ausserdem impliziert deine Aussage, dass die 2:1-Regel richtungsgebunden wäre, was meines Wissens auch nicht zutrifft. Lässt sich dies im Artikel evt. noch berichtigen?

von Contributor uelle
am ‎22-03-2016 13:21

Ich finde es fasts schon dreist von der Swisscom zu behaupten, dass Netflix zu wenige Anschlüsse der Swisscom zu Verfügung stellt.

 

Es geht hier ganz klar um das Thema Datendiskriminierung, die die Swisscom da betreibt. Es kann wirklich nicht sein, dass Swisscom vom Kunden und vom Anbieter Geld verlangen.

 

Eine solche Pressemitteilung heruaszugeben, ohne irgendwelche Beweise zu posten finde ich schon ein bisschen daneben. Ebenso auch die Tags "dergrösstebullshitallerzeiten".

von Contributor uelle
am ‎22-03-2016 13:38

Hier noch ein interessanter Beitrag aus dem Forum:

 

http://www.computerworld.ch/news/it-branche/artikel/netflix-vs-swisscom-es-geht-um-viel-mehr-als-sto...

 

Gemäss Swisscom handelt es sich hierbei um ein Geschäftsmodell. Also will man doch doppelt Kohle scheffeln

von Expert MichaelB
‎22-03-2016 13:42 - bearbeitet ‎22-03-2016 13:43

Hallo @PowerMac

 

Ich habe intern nachgefragt und die Antwort am Schluss des Blog-Postes angefügt.

 

Gruss

 

MichaelB

von Expert Silver sirupflex
am ‎22-03-2016 14:09
2:1 sei ein "international übliches Verhältnis"? Für einen lokalen ISP? Ach Gott, hört doch auf damit ...
von Visitor chrugail
‎22-03-2016 14:26 - bearbeitet ‎22-03-2016 14:28

Was ihr vergesst, liebe Swisscom:

Für einige User ist Netflix ein Killerkriterium für Ihren Breitbandanschluss. So z.b. bei mir - funktioniert Netflix bei mir nicht, und ich weiss, dass der Provider seinen Anteil am Problem hat, so wird ohne Diskussion der Provider gewechselt - die Zeiten eures Monopols sind schon eine ganze Weile vorbei.

Da Intressieren auch keine blumigen Erklärungen eurerseits. Bringts zum laufen oder verzichtet auf Kunden wie mich.

von Expert Silver RoFr
‎22-03-2016 15:03 - bearbeitet ‎22-03-2016 15:05

@MichaelB

Das intern Nachfragen hättest du dir sparen können. Die 2:1-Ratio ist und bleibt ein umstrittenes Instrument, dass sich nur (Ex-)Monopolisten leisten können und mit nichten "internationaler Standard" ist. Ihr seit diesbezüglich auch schon in einem langjährigen Rechtsstreit und habt erstinstanzlich verloren!

Wie es die Swisscom aber mit der Netzneutralität hält, weiss zum Glück nun seit dem #netflixgate eine grössere Masse.

 

Für Zattoo seit ihr lebenswichtig, darum haben die sich beugen müssen (auch weil ihr den Rechtsstreit vertendelt).

Glücklicherweise habt ihr in Netflix nun einen "Partner" gefunden der a) sehr beliebt bei euren Lohnzahlern ist und b) auf Swisscom in keinster Weise angewiesen ist und sich nicht erpressen lässt.

von Visitor michelrahm
am ‎22-03-2016 15:06

Bin ja mal gespannt ob das heute Abend wieder funktioniert:

 

http://www.watson.ch/Digital/Schweiz/219136145-Das-Netflix-Schlamassel--Die-Swisscom-ist-eingeknickt

 

«In der Zwischenzeit konnte Swisscom in Zusammenarbeit mit Netflix eine Lösung im Sinne der Kunden finden – der Dienst steht im Swisscom-Netz wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Die Lösung funktioniert bisher gut. Swisscom und Netflix warten aber noch die Datenspitzenlast heute Abend ab, bevor die Stabilität der Lösung endgültig bestätigt werden kann.»

 

 

von VIP Diamond suisse
am ‎22-03-2016 15:15

Sorry... aber Netflix... es gibt besseres im Leben als Netflix zu konsumieren.

 

 

 

 

von Expert Silver sirupflex
am ‎22-03-2016 16:13
Es gibt auch besseres als im Internet oder vor der SCTV Box zu hängen ... trotzdem bist du aber offenbar auch hier Smiley (zwinkernd)
von Mentor Tux0ne
am ‎22-03-2016 16:22

Netflix ist geil.

Aber Netflix ist auch nur Mittel zum Zweck. Da stecken viel herrere Ziele dahinter.

Es gibt viele Win win's. Da ist es verschmerzbar das Swisscom mal einen essentiellen Loose zieht.

Da wird jetzt noch einiges an Gesprächen geben auf verschiedensten Ebenen.

 

Für meinen Teil kann ich guten Gewissens sagen. Ich war mir und meiner Linie immer loyal. Auch wenn es die letzten 3 Jahre nicht immer einfach war. Meine Reputation in dieser Community ist nicht auf Luftschlösser aufgebaut. Ich muss nicht zu jedem Gängelprodukt aus dem Hause Swisscom sagen. "Läck isch das geil" 

von Expert Silver sirupflex
‎22-03-2016 16:30 - bearbeitet ‎22-03-2016 18:40

Lustiger Satz von MichaelB: "Nachdem von Netflix zeitweise kaum noch Datenpakete die Kunden von Swisscom erreichten, fanden die Techniker von Swisscom und Netflix gemeinsam eine provisorische Lösung."

 

Niemand von Swisscom nimmt den Ausdruck "direktes Peering" in den Mund, obwohl diese Tatsache von jedermann öffentlich einsehbar ist, und man redet von einer "provisorischen Lösung". Das zeigt ganz einfach, dass es die Swisscom leider noch immer nicht gelernt hat und man das Spiel offenbar immer noch nicht ganz aufgegeben hat. Liebe Swisscom, wollt ihr hier wirklich in einer weitere Runde gehen? Ihr könnt nur noch mehr verlieren.

von Expert Gold andiroid
am ‎22-03-2016 17:19

@MichaelB: Eine Provisorische Lösung!?

Was bitte schön ist dann die definitive Lösung und wann wird sie implementiert sein? Frustrierte Smiley